Glossar

Wichtige Begriffe rund um Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung verständlich erklärt

Was ist Personalvermittlung?

Da die Kernkompetenz von Unternehmen aus Handwerk, Handel und Industrie meist nicht im Personalwesen liegt, nutzen diesen mehr und mehr die Angebote regionaler und überregionaler Personalvermittler. Diese vermitteln beratend zwischen potentiellen Arbeitgebern und Bewerbern*in und erhalten im Erfolgsfall eine Provision ausschließlich vom einstellenden Unternehmen.

Wie funktioniert Arbeitnehmerüberlassung?

Bei der Arbeitnehmerüberlassung gibt es drei beteiligte Parteien:

  • Der/die (Zeit-)Arbeitnehmer*in ist beim Personaldienstleister tariflich angestellt und wird auch von diesem entlohnt.
  • Der Personaldienstleister überlässt (Leih-)Arbeitnehmer*innen für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit an ein Unternehmen (Entleiher).
  • Der Entleiher profitiert von den Fähigkeiten der Leiharbeitnehmer*innen und deckt somit seinen vorübergehenden Personalbedarf ab.

Die rechtlichen Grundlagen regelt unser iGZ-/DBG-Tarifvertrag, der in Verhandlungen zwischen dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) geschlossen wurde. Schütze + Seifert ist Mitglied im iGZ und hat sich verpflichtet, Beschäftigungsverhältnisse auf der Grundlage des Tarifvertrags zu schließen. 

Was regelt ein Tarifvertrag?

Ein Tarifvertrag regelt...

  • die Vergütung nach Entgeltgruppen
  • die monatliche Arbeitszeit in Verbindung mit einem Arbeitszeitkonto
  • den Anspruch auf Zuschlagszahlungen, zum Beispiel bei Arbeit an Sonn- und Feiertagen
  • den Anspruch auf Jahressonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • den jährlichen Urlaubsanspruch und die Regelung von Sonderurlaub

Welcher Begriff ist korrekt: Leiharbeit oder Zeitarbeit?

Der Begriff „Leiharbeit“ stammt aus dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz aus dem Jahr 1972 und wird heute nicht mehr verwendet, da er das Anstellungsverhältnis nicht korrekt beschreibt. „Leiharbeit“ würde bedeuten, Arbeitnehmer*innen ohne Bezahlung auszuleihen – daher nutzen vor allem Kritikern diesen Begriff.

Korrekt verwendet wird der Begriff „Zeitarbeit“, wenn es um fest angestellte Mitarbeiter eines Personaldienstleisters wie Schütze +  Seifert geht, die im Rahmen eines Tarifvertrags mit allen Rechten und Pflichten ausgestattet sind. Für Zeitarbeitnehmer gelten alle bekannten Leistungen wie Kündigungsschutz, Urlaubsanspruch, Unfall- , Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Wie bewerbe ich mich bei Schütze + Seifert?

Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt auf dem Weg zu Ihrer neuen Arbeitsstelle. Wenn Sie ein Stellenangebot entdeckt haben, das Ihrem Profil und Ihrer Wunschtätigkeit entspricht, nehmen Sie einfach direkt Kontakt mit uns auf. Für einen ersten Kontakt oder zur Beantwortung von offenen Fragen können Sie sich direkt (telefonisch, im Onlinechat oder per E-Mail) an die zuständige Niederlassung oder den oder die Verantwortliche wenden. Ebenfalls am Ende jeder Stellenanzeige werden die "geforderten Unterlagen" genannt – in der Regel sind dies ein Lebenslauf und Zeugnisse oder spezielle Zertifikate. Diese Unterlagen bringen Sie idealerweise zu Ihrem persönlichen Gespräch bei Schütze + Seifert mit.

Im Beratungsgespräch werden bei Eignung Ihre Aufgaben und Perspektiven besprochen oder alternative Stellenangebote aufgezeigt. Sind alle Ihre und unsere Fragen beantwortet, erhalten Sie Informationsmaterial und alle wichtigen Unterlagen zur Durchsicht. Nach Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages können Sie häufig bereits innerhalb weniger Tage die Arbeitsstelle antreten.

Übrigens: Auch Ihre Initiativbewerbung nehmen wir gerne an und berücksichtigen diese für zukünftige Stellenangebote!

Anschauliche Erklärungen zu zentralen Begriffe aus der Zeitarbeitsbranche liefern die Videos vom Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Haben Sie noch Fragen?

Gerne beraten wir Sie telefonisch oder persönlich in einer unserer Niederlassungen!